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# 2821 | 13.05.2017 09:28:18 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
„À moi de jouer“ (Sam B., Fin de Partie)

Endspiel. Endspiel. Wieder ein Endspiel. Wir sind blau, deshalb ist uns alles Endspiel, und wir bestreiten nur Endspiele, weil wir blau sind. Und heute,

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,
bestreiten wir als Endspiel das letzte Heimspiel dieser völlig missratenen Sei-son 2016/17 in einer Liga, deren Modalitäten die finstersten sonnenbrillenbewehrten Gestalten der Fußballmafia DFB ersonnen haben. Aber gäbe es überhaupt eine Saison, die uns gelungen wäre?
Wehmut gleichwohl. Abschied von der Saison, in der mir erstmals seit ungefähr hundert Jahren ein gütiges Geschick erlaubt hat, kein einziges Heimspiel zu versäumen.
Bestes Frühlingsfußballwetter. Freikarten. Eine würdige Abschiedskulisse scheint erreichbar. Die Eintracht aus Trier kommt, und damit ein ebenso ruhmreicher Club aus dem Südwesten. Den wir heute leider in die 5. Liga verabschieden müssen. Ich liebe auch Eintracht Trier. Weil ich heute überhaupt alle liebe. Bis – wir wollen es am Ende doch nicht übertreiben – bis auf den VfB, versteht sich, dem Stücker fünf eingeschenkt ich morgen in Hannover großzügig gönne.

Aber selbstverständlich geht es hier einzig um die großen, die geliebten, die einzigartigen Stuttgarter Kickers:

Kickersplatz auf der Waldau, 13. Mai Zweitausendsiebzehn, 14 Uhr
SV Stuttgarter Kickers vs. Eintracht Trier

Regierender SVK!

# 2820 | 09.05.2017 13:41:57 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@Kolumne NECKARBLICK

"Riverhouse by MGV" - perfekt! Sage mir doch keiner, so ein Männergesangverein träfe nicht stets den richtigen Ton!

Sollte man etwa dran denken, auch den "Salon" zu globalisieren: "Bootskillers by Jay B."?

PS:
Lokalität "Neckarblick" ist für Weiteres vorgemerkt!

# 2819 | 07.05.2017 14:34:42 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@WIR SIND ADEL v. 3. Mai

Schön, dass der Salon jetzt auch eine Ecke mit Geschichten aus dem Adel hat!

Da kann ich, wie es der Zufall so will (falls es den gibt), gleich was beitragen. So weilte (ich weilte! Achtung!) ich gestern auf Burg Schaubeck am Rande des schönen Steinheim an der Murr gelegen, seit gut hundert Jahren behaust von derer Grafen von Adelmann. Nach einigen Causerien des Schlossherrn anlässlich stattgehabter Weinprobe wartete ein „Musikalischer Salon“, offenbar ein kleines Festival, das die Violinistin Nina Karmon – aus Stuttgart - seit 2008 dort veranstaltet. Selbstverständlich habe ich von alldem nie zuvor gehört.
Eckart Runge am Violoncello und Jacques Ammon am Klavier spielten „Cello Cinema“, spannende Interpretationen (oft) entlegener Filmmelodien, teilweise begleitet von Originalausschnitten aus den Filmen. Manchmal auch vom ganzen Film. Wenn der nur 4 Minuten dauerte, wie zum Beispiel „Le Diable Noir“ aus dem Jahr 1905 von Georges Méliès. Einwandfrei. Nicht überraschend, aber doch stets neu faszinierend, wovon man alles keine Ahnung hat.

# 2818 | 03.05.2017 17:39:53 | harald frick schrieb:
#1786
einfach klasse und punktgenau
danke
harald frick

# 2817 | 30.04.2017 12:38:48 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Die Waldau ist erklommen. Es geht um alles. Wie immer. Letzte Meditationen am Tresen. Vorletztes Heimspiel. Düstere Gedanken. Wie wird das alles enden?

Stuttgarter Kickers vs. Nöttingen
30. April Zweitausendsiebzehn
Kickersplatz auf der Waldau, 14 Uhr
Joe:Ich war da. Wir sehen uns in der nächsten Saison in Göppingen, Bahlingen und Balingen.

# 2816 | 29.04.2017 08:15:44 | Michael W. schrieb:
Tipp:

Rundgang "Antisemitismus in Stuttgart 1871 bis 1933"

Am Sonntag, 21. Mai 2017, 15 Uhr Treffpunkt vor dem Rathaus Stuttgart, Marktplatz, der Rundgang dauert ca. 2,5 Stunden.
Referent: Dr. Martin Ulmer, Kulturwissenschaftler und Historiker,Tübingen. Veranstalter:verdi- Bezirk Stuttgart.
ohne Gebühr und Anmeldung.

Judenfeindschaft war bis ins 20. Jahrhundert in Stuttgart populärer als vielfach angenommen wird. Antijüdische Massenkrawalle und Übergriffe Diskriminierungen von Juden und antisemitisch eingefärbte Medienberichte und Agitationen prägten auch das ordentliche Leben und denn Alltag in der Landeshauptstadt. An verschiedenen Stationen in der Innenstadt werden die Tatorte antisemitischer Gewalt und die Treffpunkt der Judenfeinde und ihrer Agitationsorgane gezeigt. Außerdem wird an Stuttgarter Orten auch der Rolle der Medien und der Gleichgültig keit sowie den Gegenkräften im Umgang mit dem Antisemitismus nachgegangen. (gesammter Text: Verdi Publik 3/2017 Mitgliederzeitung)

Anmerkung: Vielleicht die Möglichkeit, eine Stadtführung, abseits im Sinne von "wir-sind-hip-und-chic-und-shoppen" , zumachen.

Freundliche Grüsse

Michael W.
Joe:Danke. Gehe ich mit. (Die Synagoge im Hospitalviertel wurde 1938 in der Reichspogromnacht von den Nazis unter dem Beifall zahlreicher Stuttgarter Gaffer niedergebrannt.)

# 2815 | 28.04.2017 14:59:02 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2814

Genau, lieber Wilfried, Poesie!

Ich warte immer noch auf die Ode von Wolf Wondratschek auf den linken Fuß von Sven Bender.
Früher, als der Tag noch mit einer Schußwunde begann, wurde doch auch schneller gezogen...

# 2814 | 28.04.2017 13:40:53 | Wilfried Harthan schrieb:
@ #2812 und #2813

München wäre normal gewesen,
so aber ist es Poesie.

# 2813 | 27.04.2017 11:06:29 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2812 / J.B.

Visionäre Kraft!

# 2812 | 26.04.2017 21:19:52 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Eilmeldung:

Stuttgarter Kickers im Pokalfinale.

Ob es Dortmund oder münchen schaffen, weiß man zu dieser Stunde noch nicht.
Joe:In dieser Stunde, am Morgen des 27. April, tippe ich vehement auf Dortmund.

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