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# 2880 | 09.10.2017 11:11:20 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
„Die Freuden der Pflicht“: Man sollte mal wieder die „Deutschstunde“ lesen (misstrauen Sie allen Sätzen, die mit „man sollte“ beginnen!). Gleichwohl: Die Auguren tippen heute für Degerloch, 20 Uhr, auf 13 Grad Celsius und 1020, 4 hPA. Beachten Sie jedoch,

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

dass sich die Temperaturen auf dem Kickersplatz derzeit generell dauerhaft auf Frostniveau bewegen und ein angenehmer Luftdruck nicht mit Ihren Blutdruckwerten zu verwechseln ist. Die geraten auf der Waldau derzeit zuverlässig in den dunkelroten (sic!) Bereich, wenn ich auch verbissen entschlossen bin, die Sache souverän und gelassen anzugehen, wie das meine Art ist. Verdammt noch mal.

Immerhin: wie an anderer Stelle bereits annonciert, dürften auch diesmal wieder die Liebhaber des regelmäßigen Gegentors (Stücker drei sind abonniert, gerne nach eigener Führung) auf ihre Kosten kommen. In masochistischer Hinsicht wird der Spaßfaktor zweifellos enorm sein; hinzu kommt, dass Sie vor 23 Uhr eh nicht ins Bett kommen (selbst da vorausgesetzt, Sie wohnen um die Ecke), so dass Ihnen die Blutdruckwerte den Schlaf nicht werden rauben können. Beste Aussichten – wir sehen uns! Es wird wunderbar. Wie immer: SV Stuttgarter Kickers vs. KSV Hessen Kassel
09. 10, 20:15, Kickersplatz auf der Waldau
Joe:Die Aussichten auf dem Kickersplatz sind immer so lange bestens, bis die Mannschaft auf- und einläuft.

# 2879 | 05.10.2017 21:21:55 | Stuttgarter Demobürger schrieb:
Donnerstag, 05. Oktober 2017, 1856. Depesche

Da ist der Flaneur in "meiner Heimat" unterwegs und ich versäume den Saunagang oder den Spaziergang zur passenden Zeit. Gern hätte ich ihn ein bißchen ins Gespräch gebeten. Thema: Gott und die Welt. Oder nur die Welt ist auch genug.
Aber schön wie er die Gegend beschrieb, meisterlich eben. Einfach danke.
Joe:Leider stiefle ich immer ohne vorherige Anmeldung herum - und oft weiß ich morgens selbst noch nicht, wo ich mittags lande.Beim nächsten Mal werde ich laut singen: Laterne, Laterne, meine Heimat sind die Sterne oder so.

# 2878 | 05.10.2017 20:13:00 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2877 / J.B.

Und schon in 122 Jahren ist es wieder soweit: Cickers Stoeckach... da soll sich Cannstatt schon mal warm anziehen...

# 2877 | 04.10.2017 17:12:49 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2876

Sehr geehrter Herr Eyberg,

der Tagesausflug ist fix notiert! Vielleicht ließe sich ja auch noch eine kleine Verkaufsveranstaltung integrieren, Rheumadeckenverkauf zum Beispiel oder auch Antidepressiva, kleines Bier im Ausflusgspreis inbegriffen?

Denn für die Freunde des gepflegten und regelmäßigen Gegentors könnte sich hier doch schon am kommenden Montag eine wunderbare Gelegenheit zur Stöckach-Erkundung bieten. Da spielen die Stuttgarter Kickers gegen Hessen Kassel und zwar, aus fernsehtechnischen Gründen (!), erst um 20.15 Uhr.
Zeit genug für ein erstes Reinschnuppern in den Stöckach, eine wunderbare Gelegenheit, sich mit einschlägigen Pillen zu versorgen!
Joe:Damit eins klar ist: Die Stuttgarter Kickers haben vor ihrem Umzug auf die Waldau am Stöckach gespielt. Erst 112 Jahre her.

# 2876 | 04.10.2017 07:31:40 | Joachim Eyberg schrieb:
Ausflug zum Stöckach
Allen Salonlesern, die in den Modestadtteilen Stuttgart-Süd oder -West oder anderswo wohnen, möchte ich einen Tagesausflug zum Stöckach empfehlen, nachdem zuletzt im Kiosk und WC, vormals Trinkhalle, ein Hamburgergeschäft eröffnet hat. An der Stadtbahnhaltestelle finden sich zahlreiche Fahrgäste mit grimmiger Entschlossenheit oder in freudiger Erwartung auf eine der zahlreichen Stadtbahnlinien, während staubglänzende Limousinen vom Stuttgarter Osten durch die Hackstraße herabströmen und sich harmonisch und allerliebst mit den quirligen Verkehrsströmen von Cannstatt und der Innenstadt vereinen. Alteingesessene Metzger, Bäcker und zahlreiche Restaurants erfreuen tagsüber den Gast, abends lockt die Bar/Lounge John Doe mit einem Flair von New York und Istanbul und am Horizont grüßt das Bonnie & Clyde. Vom benachbarten Gebäude des Gymnasiums schauen steinerne Eulen herab und der Schlosspark ist fußläufig zu erreichen.
Joe:Besten Dank für den Tipp ... schwer in Mode ist allerdings seit Jahren der Osten.

# 2875 | 02.10.2017 22:00:48 | Walter Steiger schrieb:
Rede, 30.09.2017

Nach Jahren der von den Herren Rech und Gall angeordneten und noch immer nicht beendeten unverfrorenen Permanent-Bespitzelung der Bewegung "Wehret den Wolfgängen!", möchte man dem aktuellen Innenminister-Darsteller und seinen Spitzenbeamten "Wehret den Anfängen!" zurufen und ersatzweise den entschiedenen Fokus-Schwenk scharf nach rechts zur "A"-Partei anraten, die im Bund schon genauso stark ist, wie die von eben jenem Gall (nebst Schmid und Schmiedel) auf 12,7 % heruntergewirtschaftete SPD im Land.
Erhellend hierzu Erich Kästner, 1958: „Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat."
Joe:Besten Dank für diesen scharfen Blick auf eine Situation, die viele immer noch nicht angemessen ernst nehmen (das wichtige Kästner-Zitat habe ich übrigens seit Jahren im Computer gespeichert ...)

# 2874 | 01.10.2017 17:38:52 | pauli heinzelmann schrieb:
Schwarzer-Donnerstag-Gedaechtnis-Demo
# Gute Rede! Joe
Joe:Danke, Herr Pauli!

# 2873 | 28.09.2017 10:17:37 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
OFFIZIELLE VERLAUTBARUNG

Da ich mir,

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

vom hochgeschätzten Mitsalonisten Harthan bereits – sich sage nicht: zu Unrecht! - eine schwere Rüge inkl. Defaitismusverdacht eingehandelt habe, lege ich Wert auf die Feststellung, dass mein Fernbleiben beim freitäglichen Flutlichtspiel der

Stuttgarter Kickers vs. TSV Steinbach
29.09. 2017, 19 Uhr
Kickersplatz auf der Waldau

ausschließlich auf eine Terminkollision aufgrund planerischer Unschärfen meinerseits bzw. einer (mit Absicht?) skandalös verzögerten Veröffentlichung des Gesamtspielplans zurückzuführen und keinesfalls einer Selbstaufgabe gleichzusetzen ist. Kickersspezifische Depressionen können – klinisch bzw. wirtshaustechnisch erprobt – nur im Zuge einer Konfrontationstherapie gemildert werden. Dramatisch verschlimmert allerdings auch, aber Risiken und Nebenwirkungen gibt es immer, insbesondere in schweren Fällen. Sie können sich NICHT auf mich berufen, wenn Sie – wie immer – schwänzen!

# 2872 | 26.09.2017 19:31:16 | Cornelia schrieb:
# 2869 und # 2870 #2871

Sehr geehhrter Herr Pfeifer,
sehr geehrter Herr Harthan,

allerbesten Dank für Ihre Sorge und den Song!

Da ich jetzt Kickers-Fan bin, kann gar nix mehr passieren.
Selbst bei der größtmöglichen Depression nicht!

Und noch einmal: Bei mir auf E 7, Platz 2 war alles in Ordnung.
Deshalb kann ich nur sagen, dass ich diese Stelle wieder anstrebe.

Möglicherweise habe ich erneut auf Platz 1 den Hüter der Reihe,
und direkt unter mir meinen Gesprächspartner,
der im Gegensatz zu mir,
hinter seiner Vermögens- und Rentenbildung her ist,
den ich dabei aber gerne berate - und - mit dem ich Bier trinken kann.
Denn das ist etwas, was ich als Frau so allein jetzt nicht tun würde.

Bestenfalls kommen noch die Herren Harthan und Pfeifer vorbei.
Wir könnten in der Pause die wunderbare fränkische Bratwurst
genießen. Der Tag wäre gerettet!

ÜBRIGENS nebenbei bemerkt:
Mit meiner Luxus-Karte von E 5 bin ich natürlich auch dort
ein- und ausgegangen. Schon allein deshalb, weil mich
der Kontrolleur bereits so nett eingemeindet hatte.

Auf E 5 traf ich einen Nachbarn aus unserer Wohnanlage.
Er darf, wenn seine Frau dabei ist, meinen Mann und mich
kaum grüßen.
Hier, beim Kickersspiel, trat er, der mit zwei Freunden da war,
extra aus seiner Reihe und begrüßte mich mit Handschlag.

Und er war wegen des anstehenden Spiels so aufgeregt,
dass er mir gegenüber seiner Hoffnung auf ein gutes Spiel
in einer Weise Ausdruck verlieh, die mich schon erstaunte.

Er zwickte mir dabei nämlich mehrmals in den Oberarm.
So viel zu E 5.

# 2871 | 26.09.2017 19:00:46 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2870

Lieber Wilfried,

was soll ich denn machen? Perspektivisch-pädagogisch habe ich doch gar keine Wahl: Frau Cornelia glaubt am Ende, es ginge immer so kuschelig weiter dort drüben im E7 auf der Waldau. Und wer hört sich dann wieder die Vorwürfe an, wenn das Eis der Wahrheit sich auf alle Blütenträume legt? Das sind doch wir, hör mir uff! Nein, nein, die Wahrheit ist Frau Cornelia zumutbar, das wusste schon Frau Bachmann. Das weißt doch Du als alter Sillenbucher am besten!
PS: Dein Trick mit der Abseitsregel… jetzt verstehe ich das erst. Bei mir sind die Mädels immer eingeschlafen, wenn ich die erklärt habe. Hätte ich das bloß alles früher gewusst!

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