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# 100 | 24.02.2010 09:15:21 | Franz Tunda schrieb:
Lieber Joe Bauer,
am 3. März kommt Frank Schätzing in die Liederhalle, Hegel-Saal. Kannst du ihm von mir bitte eine reindrücken, wäre eine Aktion fürs Ehrenkreuz der 10 Aufrechten.

Dank & Gruß

Tunda
Joe:Wie was reindrücken? Ein Tauchergummimesser oder so?

# 99 | 23.02.2010 16:58:20 | Roland Baisch schrieb:
Lieber Joe, leider habe ich morgen einen Auftritt in Augsburg, sonst würde ich gerne in den Flaneursalon kommen, aber ich werde in der Fuggerstadt an Euch denken.
Joe:...und womöglich tritt Augsburg demnächst als Zuschauergift in der 1. Liga auf.

# 98 | 23.02.2010 14:17:31 | Bernhard schrieb:
Maßloses Leben

Es regnete und der Wind pfiff durch die Königstraße – im letzten November beschloss ich spontan, mein mit der Zeit etwas kahl gewordenes Haupt ein bisschen besser zu behüten. Die freundliche Dame bei „Hut Hanne“ fragte mich zunächst nach meiner Hutgröße. Ich hatte natürlich schon davon gehört, aber... Keine Ahnung, antwortete ich, und fragte sie, ob das Wissen um Hutgrößen nicht schon vor Jahrzehnten längst verloren gegangen sei.... Ja meinte sie, das sei wohl leider so. Zunächst vermaßt, dann sehr gut geraten und bedient verließ ich wohlbehütet oder, besser gesagt, gut bemützt den Laden. Auf dem Heimweg murmelte ich ständig die Zahl 60. Ich hatte beschlossen, zukünftig meine Hutgröße auf Anhieb parat zu haben. Es macht Sinn, seine Maße zu kennen, dachte ich bei mir. Mit der Schuhgröße hatte ich nie ein Problem, doch die Anzug- und Hemdengröße musste ich erst einmal nachschauen. Das wäre meinem Vater nicht passiert, dachte ich und erinnerte mich an etwas, was mein Vater einmal zu mir sagte. „Es ist keine Frage des Alters. Erwachsen ist ein Mann erst dann, wenn er die Kunst beherrscht, eine Krawatte zu binden und wenn er obendrein in der Lage ist, einen Sonntagsanzug samt Hut mit Würde geradeaus zu tragen. Das ist das Maß aller Dinge.“ So antwortete einst mein Vater auf die Frage, ab wann man denn eigentlich genau erwachsen sei.
Das mit der Krawatte.... geschenkt. Doch das mit dem Maß aller Dinge und einen Anzug samt Hut mit Würde geradeaus zu tragen – das klingt nach tiefer Wahrheit. Dazu braucht der Mensch in der Tat eine gewisse Reife und natürlich muss er dazu seine Maße kennen. Ein schlecht sitzender Anzug signalisiert gewissermassen Maßlosigkeit. Unreif und nicht perfekt. Das harmonisch ausgewogene, natürliche und den ureigenen Maßen des Menschen Angepasste fehlt. Eine Abweichung vom Goldenen Schnitt innerlich und äußerlich. Und dass ein zu großer oder ein zu kleiner Hut jeden wie einen Trottel aussehen lassen, das ist eine Tatsache und übrigens das Geheimnis grandioser Clowns und Komiker.
So gesehen wird heute kaum noch jemand erwachsen. Die OSFA-Generation (one size fits all) hat sich an Maßlosigkeit und Mittelmaß gewöhnt.
Ich denke nun ernsthaft über die Anschaffung eines Maßanzuges nach. Irgendwann muss ich ja schließlich erwachsen werden.
Joe:Zurück zur Werbung. Bei Hut-Hanne hab ich meine Stetson-Mütze geholt, aber auch Hut-Lenz in der Kronprinzstraße ist sehr zu empfehlen. Für Maßanzüge käme diskret die eine oder andere Kostümschneiderin in Frage.

# 97 | 23.02.2010 10:24:02 | Hans-Ulrich Wagner schrieb:
Lieber Wolfgang,

hoffentlich bist du nicht im Urlaub, denn ich habe Dich telefonisch nicht erreicht und ein Anrufbeantworter war auch nicht an. Ich hoffe, es geht Dir gut und Du hast keine Krankheiten. Ich war zwei Tage erkältet, habe dann meinem Freund A. ein größeres Bücheregal lackiert (Lösungsmittel!) und in der Folge erfahren, wie schön es sein kann, wenn man richtig in den Seilen hängt. Als es mir nach zwei Tagen wieder besser ging, haben wir A.s Sperrmüll auf den Wertstoffhof in Hedelfingen gebracht. Dort wurden wir gezwungen, den Beweis anzutreten, daß in den Müllsäcken der Sektion "Alteisen/Blechkrempel" auch wirklich Alteisen/Blechkrempel verstaut war (das Gleiche bei den Müllsäcken der Sektionen "alte Terracottablumentöpfe", "Plastik", "Holz": Alles auspacken, präsentieren und hernach in die passenden Container tragen). Nicht zu vergessen die Kisten mit allem möglichen anderen Dreck! Es hatte minus 8 Grad, denn wir waren früh dran und mir war sehr kalt. Danach ging es mir wieder richtig scheiße.
Nach der Methode Minus mal Minus gibt Plus habe ich dann ungefähr 40 Glühbirnen mit Tauchlack gefärbt (Lösungsmittel!), um meinen Verpflichtungen hinsichtlich der Bestückung bereits gebauter und verkaufter Kunstlampen (so ähnlich wie Dan Flavin, aber eben mit Glühbirnen) nachzukommen. Meine Bronchien hatten ein 10-Jahres-Tief, ähnlich wie die japanischen Telefonaktien (Hikari Tsushin) kurz nach ihrem durch mich getätigten Erwerb irgendwann zu Beginn des Jahrzehnts, als uns allen schmerzhaft klar wurde, dass man nicht einfach irgendeinen Blödsinn kaufen kann und 10 tage später als reicher Rentier im Schlossgartenrestaurant Hummerconsomme schlürfen kann (wie ein Politiker, der als Dank für seine schwere und verantwortungsvolle Arbeit hin und wieder von Bauunternehmers zum Essen ausgeführt wird). Ein Bild "Schneewittchen 4" (Lösungsmittel!) habe ich auch noch gemalt (so ähnlich wie Max Ernst, aber moderner).
Seit gestern Morgen kommen komische Schleimbrocken aus meinem Inneren und es macht immer so komisch „Knack“ und „Pöt“ beim Husten. Deshalb konnte ich um 18.00 auch nicht zum Bahnhof kommen, um nachzuschauen, wie es den anderen Bedenkenträgern geht.
Wahrscheinlich nützt das Bedenkentragen ja sowieso nix und es muss erst ein Meteorit in die SPD-Zentrale einschlagen, um den Unfug aufzuhalten. Viele Grüße und weiter viel Spaß – H.-U.

# 96 | 23.02.2010 07:40:39 | Thorsten Sippel schrieb:
Guten Tag, bin über die Taro-Veranstaltung im Literaturhaus auf diese Seite gestoßen. Den Abend fand ich sehr lebendig, ideale Mischung aus Information und Unterhaltung. Da ich nicht in Stuttgart wohne und die StN nicht lese, waren mir Joe Bauer und sein Flaneursalon unbekannt. Auch den großartigen Sänger Stefan Hiss habe ich nicht gekannt. Jetzt werde ich doch öfter mal auf diese Seite schauen und gucken, was in Stuttgart so los ist.

# 95 | 20.02.2010 11:35:24 | rebstock schrieb:
Ausverkauftes Literaturhaus am Donnerstag. Joris Ivens "Eisenstein-Film" über die Verteidigung der Republik schafft die Voraussetzung für einen lebendigen Geschichtsabend. Hiss singt über die "noblen Generale", die mit Franco das eigene Land überfallen, und Irme Schaber erzählt packend aus dem Leben Gerta Taros. Joe Bauer bleibt es überlassen, immer wieder Salz in die offene Wunde "Erinnerungskultur in Stuttgart" zu streuen. Fazit: Es gab (und gibt) unzählige Menschen in Stuttgart, über die solche Abende zu veranstalten wären. Alle wären ausverkauft. Also: weitermachen.

# 94 | 19.02.2010 22:02:34 | Hans-Ulrich Wagner schrieb:
@Depesche/Kolumne vom 18. 2. 2010 / FRÜHER

Als ich klein war, gab es eine gute Fee in Stuttgart. Die hatte einen Stab, mit dem sie auf gewisse Schmocks vom Tennisclub Weißenhof oder im HTC-Degerloch zeigte, die in der Vereinsgaststätte damit prahlten, wie gewieft sie ihre Steuern hinterzogen hätten. Dabei sagte die Fee: Diese da sind zwar recht wohlhabend und fahren 6- und 8-Zylinder, aber doch eitles, ungebildetes Gesindel. Die guten seid ihr süßen Bildungsbürger, ihr Jünger Goethes, Schillers und Beethovens dort auf dem Pfad der Tugend! Kiesinger, der Belesene, war Landesvater, später Kanzler. Willy Brandt wurde per „Willy wählen“ gewählt. Der Intellektuelle galt noch etwas, Gold und Prunk waren nicht das Wichtigste. Für weniger kultivierte Politiker, womöglich aus Gegenden südlich der Donau, hatte man verächtliche Gedichte:

X.Y. rühmt sich eines Rekords:
Dümmster Bauernlackel hierorts.

Anstelle X.Y. bitte passenden Politikernamen einsetzen

So schalmeit es weit hinten in meinen Erinnerungen. Wer mag das über wen gedichtet haben, als ich in die Österfeldschule ging und Autoquartetts sammelte? Die Zeiten ändern sich. Der schöne Reim taucht aus meinem Gedächtnis auf und ich versuche trotzig, den Namen irgendeines zeitgenössischen schwäbischen Star-Politikers einzusetzen - einer von denen, die mir nicht passen, weil sie besonders blöd und aufgesetzt daherreden, mir offensichtlich scheinende Unwahrheiten verzapfen oder angeblich keine Klientelpolitik betreiben, was sie beweisen, INDEM sie Klientelpolitik betreiben.

Ulrich Goll rühmt sich eines Rekords:
Dümmster Bauernlackel hierorts.

Das passt leider überhaupt nicht. Minister Goll ist natürlich kein Bauernlackel und schon gleich zwei mal nicht dumm. Er sagt zwar manchmal seltsame Sachen, ist aber schlank, gut gekleidet und fährt, wie gelegentlich erwähnt wird, einen italienischen Sportwagen. Er kann sogar im Anzug Fußball spielen (www.ulrich-goll.de/gallery.php?image=09.jpg& amp;view=big). Ein Universalsupermann.
Etwas hat sich seit meiner Kindheit verändert: Die dicken und doofen Fettnapfpolitiker zum drüber erhabenfühlen sterben langsam aus. So komme ich zu einer zweiten schönen Formulierung, die (nicht nur) mir wegen ihrer Plastizität und Ausdruckskraft am Herzen liegt. Die Jünger (Goethes usw.) können SCHEISSEN GEHEN. Ich mit meinem blöden Gedicht natürlich schon gar: Keine passende Schmähung mehr, kein Einfluss auf Bautätigkeiten im Bahnhofsbereich und auch keine Fee, die abschätzig auf die listigen Bonzen weist. Aus zwei Welten ist eine geworden - eine in der endgültig die Supermänner das Sagen haben. Das Berlusconi-Syndrom infiltriert die protestantische Ethik im Schwabenland.

# 93 | 19.02.2010 14:14:14 | Thomas Erdner schrieb:
@Depesche vom 19. 2. 2010
Ich habe ihre Veranstaltung mit Irme Schaber über Gerda Taro besucht und kann nur zustimmen. War wirklich ein toller Abend. Dass Propheten im eigenen Land nichts gelten, kann man ja kaum noch hören. Dass dies insbesondere für Linke und, zunehmend, nicht ganz dem Mainstream zugehörige Menschen gilt, ist schon auffällig. Der „kleine Ausflug“ zur Anerkennungsgeschichte von Georg Elser zeigte dies deutlich. Graf von Stauffenberg gehörte eben eher zum Establishment. Welche Kämpfe ausgetragen werden müssen, um einer bedeutenden Künstlerin zu ihrem Recht auf Anerkennung zu verhelfen, ist schon erstaunlich, macht aber auch klar, wie Kunst und Kommerz zusammenhängen, und wie viel z.B. eine Kulturbürgermeisterin von Kultur verstehen muss.

Die Ausstellung im Stuttgarter Kunstmuseum sollten jedenfalls nicht nur Fotoenthusiasten besuchen.

Eine Liste der gestern verwendeten Bücher wäre noch klasse.

Jedem, der sich für den Einfluss von Propaganda auf Medien und Geschichtsschreibung interessiert, empfehle ich das kleine Büchlein „Der kurze Sommer der Anarchie“ von Hans Magnus Enzensberger. PS: Eine Ausstellung der Fotoagentur von Taro und Capa (Magnum) ist noch bis zum 18. April in der „Galerie der Stadt Fellbach“ zu sehen.
Joe:Vielen Dank, freut mich, dass Ihnen der Abend im Literaturhaus gefallen hat. Die Bücher, aus denen ich zitiert habe, sind im vergangenen Jahr neu aufgelegt worden: "Ausgewählte Briefe" von Martha Gellhorn (Dörlemann Verlag) und "Paare" (Fischer, Taschenbuch) von derselben Autorin.

# 92 | 18.02.2010 17:00:11 | Bernhard schrieb:
Verfallsdaten für Westerwelle
"Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein. An einem solchen Denken kann Deutschland scheitern.“
Erstaunlich! Westerwelle kommentiert mit einem Gehirnfurz das Hartz-IV-Urteil des Verfassungsgerichtes und plötzlich ist das Wort Dekadenz in aller Munde. Unter dieser „spätrömischen Dekadenz“ stellen sich die meisten so etwas wie „Sex and drugs and Rock’n’Roll“ im alten Rom vor. Orgien, Saufgelage, Völlerei und niemand weiß, wer hinterher die Zeche zahlt. Und kaum ist der Kater ausgestanden, bricht mit großem Getöse das ganze Römische Reich zusammen. Dekadenz sei, na, irgendwie über die Verhältnisse zu leben. Dabei meint Westerwelle natürlich nicht sich, sondern die arbeitsfaulen Hartz-IV-Empfänger, die sich mit der gerichtlich verordneten Extraknete für ihre sieben Kinder zukünftig nun jeden Tag einen Kasten Oettinger und eine ganze Stange Kurmark kaufen können.
Das eigentlich Dumme an dieser Diskussion ist, dass Herr Westerwelle und auch viele die sich nun über ihn aufregen, gar nicht wissen, was mit Dekadenz gemeint ist. Das Wort beschreibt doch ursprünglich Veränderungen in Kulturen und Gesellschaften als „Verfall“, und das auch durchaus im positiven Sinne von notwendigen Veränderungen. Klar! Rousseau und andere Konsorten aus dem Fach der, mal mehr, mal weniger revolutionären Gesellschaftsphilosophie haben dieses Wort geprägt.
Und wenn es noch tausendmal in schlechten Geschichtsbüchern steht, die Dekadenz, oder besser der „Verfall“ des Römischen Reiches hat mitnichten damit zutun, dass die römischen Bürger und ihre Heerscharen von Sklaven auf zu großem Fuß gelebt hätten. Die Historiker sind sich einig, dass der Untergang des Römischen Reiches in einer eklatanten Führungsschwäche der letzten Kaiser und der politischen und militärischen Kaste begründet lag. Sie waren sich ihrer selbst und ihrer Pfründe allzu sicher. Hinzu kommt, dass der Niedergang des Reiches eine sehr positive Veränderung mit sich brachte. Die römischen Sklaven erlangten in der Folge ihre Freiheit, die Rechte des Bürgertums wurden neu definiert und es ging allen in den Nachfolgestaaten des weströmischen Reiches besser als je zuvor.
Westerwelle hat, ohne es zu wissen, ein wahres Wort ausgesprochen. Anzeichen solch „spätrömischer“ Dekadenz gibt es in unserer Republik zuhauf. Der Verfall zeigt sich etwa in der Unfähigkeit, dem verheerenden Treiben der Bankster Einhalt zu gebieten. Oder vielleicht im Versagen, unser friedliches Land vor korrupten Politikern und einer Dumpfbacke als Außenminister zu schützen.
Wenn ihr den nochmal wählt, steht der Untergang des Abendlandes mit Sicherheit bevor.

# 91 | 18.02.2010 11:06:23 | Cornelia Pfadenhauer schrieb:
@Schneider etc.
Das ist doch fürsorglich und verständnisvoll!
Danke für den Bescheid und dass Sie offensichtlich gleich noch mal zur Liederhalle rübergelaufen sind, um das zu klären. Kusshand in den Westen! Dann also bis Mai 2011. Ich freue mich riesig.
Heute früh habe ich nach der Erstversorgung mit NACHRICHTEN und Brot die Grüße der Nachbarn entgegen genommen und gedankt. Ebenso Licht getankt. Der Winter- und Schönheitsschlaf geht aufs Ende zu. Ich muss fit sein für nächste Woche (FLANEURSALON).
Was die morgendlichen Grüße anbelangt, sind es bei uns im Umfeld vorwiegend die Betagten, die schon früh unterwegs sind. Ordentlich zurechtgemacht und freundlich gestimmt machen gerade die älteren Herrschaften oft mehr Freude und Mut als meine Altersgruppe. Zum Beispiel Frau G. mit ihrem Gugelhupfhundle im Rollatorkörbchen geht nie ohne Hut, Schal, Ohrclips und lustigen Spruch. Einer der Herren hat heute zum Gruß sogar an seinen Hut getippt. Früher wurde der Hut ja gelupft. Da war mal einer dabei, der hat seinen Hut direkt gelüftet. Er ließ seinen Hut am langen Arm verhungern und man konnte sich noch drei Mal umdrehen, bevor der Hut wieder auf den Kopf des Herrn zurückfand. So etwas würde heute kurioser anmuten wie der Mitbürger, der hauptsächlich samstags mit überdimensionalem Blechschild mit der Aufschrift „Säuglingstaufe ist Satanswerk“ durch die Stadt geht.
Joe:Demnächst werde ich, mit Rücksicht auf die Programmvielfalt, den Pfadenhauer-Privatkanal eröffnen.

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