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Flaneursalon im Fluss

 
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# 2890 | 20.11.2017 11:18:07 | Michael Schmid schrieb:
Hinter dem Link zum Manuskript verbirgt sich nicht ein solches sondern ein Clip zu Liszt und Chaplin. Ist das gewollt?
Joe:Danke - versehentlich hatte ich den Link zur Musik zum Tag der vorherigen Depesche kopiert.

# 2889 | 18.11.2017 14:49:23 | Wilfried Harthan schrieb:
1874. Depesche vom 18.11.2017

"Im Oktober 2018 feiern wir „20 Jahre Flaneursalon“ - und dann ist Feierabend."

Wie Feierabend ???
Joe:Dann gibt es keine regelmäßigen Flaneursalon-Abende mehr. Höchstens hie und da mal was Kleines auf Einladung oder so.

# 2888 | 05.11.2017 16:50:26 | Michael Schmid schrieb:
Kein Stuttgarter, aber Ende der 20er wichtig für diese Stadt: Werner Graeff, Pressechef der Stuttgarter Werkbundausstellungen "Die Wohnung" und "Film und Foto". Die Weissenhofwerkstatt widmet ihm bis 17.12.2017 eine sehr interessante Ausstellung. Kuratorin: Irme Schaber. Ort: Am Weissenhof 20. Offnungszeiten: Sa, So, Feiertag 12-17 Uhr.

# 2887 | 03.11.2017 14:44:10 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Erzkanzler für Germanien

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

war der Ordnung gemäß stets der Erzbischof zu Mainz. Dessen wollen wir eingedenk sein, wenn wir am Schluss in würdiger Besinnlichkeit das Lied zum Tage und zur Stunde hören. Karl Theodor Anton Maria Kämmerer von Worms, Reichsfreiherr von und zu Dalberg hatte dieses schöne Amt 1802/03 inne, bevor der Reichsdeputationshauptschluss von 1803 dem ein Ende bereitete. Karl Theodor war Freund und Förderer der Weimarer und übrigens Bruder von Wolfgang Heribert, unter dessen Ägide Schillers „Räuber“ am Nationaltheater in Mannheim die Augen rollen ließen und das Theater zum Irrenhause machten, wie es die vielzitierte zeitgenössische Rezension bezeugt. Dies aber nur, um meinem unseligen Hang zu Gedankensprüngen gezügelt nachzugeben. Zuvörderst sind nämlich, da der Erzbischof morgen seine zweite Mannschaft auf die Waldau entsendet, Erzfragen ganz anderer Art zu bedenken: Werden wir wieder Stücker drei bis vier kassieren? Wird man sagen, dass der Kickersplatz einem Irrenhause glich, Frauen, einer Ohnmacht nahe, zum Ausgang wankten und fremde Menschen einander schluchzend in den Armen lagen?
Oder werden wir, mit neuem Torwart bestens versehen und nach dem grandiosen 1:0-Pokalsieg gegen den Bezirksligisten Gaisbach am Mittwoch mit ebenso neuem Mut und kühnem Geist ausgestattet, einem Spiel beiwohnen, das dereinst als die große Wende in die Annalen eingeht? Wir wissen es nicht. Wir leisten als Anhänger unsere Pflicht ab, stoisch. Das Wetter verspricht schlecht zu werden. Wir sehen uns. SV Stuttgarter Kickers vs. 1. FSV Mainz 05 II
4.11., 14 Uhr, Kickersplatz auf der Waldau

Erzbischöfliches Lied zum Tage

https://tinyurl.com/joz32cl

# 2886 | 28.10.2017 18:13:39 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@BETR:. GROHMANN / Depesche vom 27.10.

Fragen bleiben. Ein gewisses rumorendes Misstrauen ist schwer zu besänftigen und nicht zu verhehlen.
Mir kommt die Sache mit Oma Glimbzsch doch recht, sagen wir: spanisch vor.
Jetzt ist es natürlich so, dass grundsätzlich auch im sächsischen Zittau auf Thüringer Art und Weise gekocht werden kann, wie übrigens Wurst und Küche meiner oberfränkischen Heimat wohltuend thüringischen Einfluss aufweisen (wenn es dort auch niemand hören will).
Aber „Thüringer Klöpse“? Zwar führt eine Blitzrecherche im Internet diesbezüglich tatsächlich zu Ergebnissen. Aber das Internet, vermaledeit sei sein Name, führt einen, wir wissen es, mit gefährlichst schillernder Narretei in die Irre, heraus kommt stets der Unfug, den man vorher eingibt.
Sollte Oma Glimbzsch nicht, was auch viel meditativer und philosophischen Betrachtungen förderlicher gewesen wäre, den Schmelz der unvergleichlichen, der wunderbaren Thüringer Klöße stets neu erschaffen haben, zum gaumenschmeichelnden Plaisir einer langen Nachkommenreihe?
Man weiß es nicht, man steckt nicht drin, wie es die Bröckele in den Klößen tun. Aufklärung um der kulturhistorischen Präzision willen zwingend erforderlich!

# 2885 | 21.10.2017 17:37:27 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Nachtrag:
SV Stuttgarter Kickers vs. Röchling Völklingen 1:4
Das Grauen. Das Grauen.
Joe:Hießen die früher nicht die Blauen?

# 2884 | 21.10.2017 11:10:15 | Michael Becker schrieb:
Flaneursalon im Club Four 42,
Fantastisch, tagesaktuelle Lieder und Geschichten bis hin zur bleiernen Vorzeit, dazu die schöne Athmosphäre im Untertürkheimer Untergrund. Vielen Dank für den rundum tollen Abend, bis zm nächsten Flanerusalon.....Gruß Michael
Joe:Herzlichen Dank ... und bis bald!

# 2883 | 21.10.2017 10:33:40 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Stahl. Oder doch lieber Hölderlin. (Bevor es richtig losgeht: Heißt heute eigentlich noch einer Hölderlin, hierorts? Kann eigentlich gar nicht sein. Das ist ein solch unverschämt poetisch-musikalischer Name, das er sich in das Schwäbisch-Segglhafte nun überhaupt nicht fügen mag. Eine Verirrung. Vermute ich.)

Stahl also und Hölderlin. Stahl, der Gedanke (siehe unten),
sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

liegt nahe, da heute doch Röchling kommt (Röchling. Auch so ein Name)! Wobei das mit dem Stahl auch schon längst Essig ist. Weltkulturerbe und so. Demnächst, so höre ich, wird die gesamte Regionalliga zum Weltkulturerbe erklärt. Dann hat das Elend ein Ende, und der Japaner zahlt Eintritt. Aber ich schweife ab. Gedankenvoll und tatenarm sei der Deutsche als solcher, weiß Hölderlin, und wer wüsste zumindest letzteres besser als wir letzten, die blau sind. Und über das mit den Gedanken reden wir nochmal, das kann, wenn wir unsere Darbietungen stumm leidend betrachten, so nicht stimmen. Zwar war Hölderlin garantiert ein Blauer („In lieblicher Bläue blühet…“). Aber das konnte nicht mal er ahnen. Der Stahl also ist im Eimer, mit den Gedanken ist nix los und und die Taten aufm Platz sind arm, wie je sie waren. Will heißen: Uns erwartet ein wunderbarer Herbsttag („golden“, wie man so sagt) auf der geliebten Waldau. Kann es Schöneres geben als einen Untergang im Blätterleuchten?
Kommen, sehen, staunen Sie selbst! Taten werden ansonsten nicht erwartet, Gedanken brauchen Sie auch keine zu verschwenden und der Stahl, den es nicht mehr gibt, rutscht uns eh den Buckel runter. Ein schönes Bier. Und eine Wurst. Wir sind glücklich. Wir sind bescheiden. Wir sind ganz bei uns.

Stuttgarter Kickers vs. Röchling Völklingen
21.10.17, 14 Uhr
Kickersplatz auf der Waldau

Und hier wird dazu gefiedelt:
https://tinyurl.com/ycehztun
Joe:Kickers Röchelnd vs. Röchling Völklingen

# 2882 | 09.10.2017 23:50:07 | Stuttgarter Demobürger schrieb:
# 2879
zu o.g.
Laterne, Laterne, der Mond scheint ohne Sterne.
Die Buchstaben im Zeitungsland sind uns alle wohlbekannt.
Der Schreiber ist sehr talentiert, da es viele interessiert.
Und deshalb lesen viele hier, genießend auch so ein zwei Bier.
Nicht auf dem Wasen sondern nur, am Thekenplatz der Tastatur.
Und viele Tage klingt es noch, der Flaneur lebe ziemlich hoch.

# 2881 | 09.10.2017 11:16:39 | rebstock schrieb:
"Was heißt schon „Heimat“. Ich war auch noch nie in Kiel oder Kerpen, nicht mal in Bissingen und Bonlanden." Hätten wir das gewußt, hätten wir den Bauer eingeladen und mitgenommen zu den Pokalspielen der Kickers. Astreine Ausflüge waren das in die Heimat (naja). Pures Fußballerlebnis mit Kaffee und Kuchen von Spielerfrauen, dazu hautnaher Kick, gemütlich zuschauend, am Geländer lehnend.
Joe:Nicht der Mühe wert. Bekommst du auch in Untertürkheim - und die Spiele sind nicht schlechter.

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